Aufstellungsversammlung der Freien Wähler

Die Freien Wähler der Gemeinde Hausen starteten im vollbesetzten Gasthof Prüglmeier mit ihrer Aufstellungsversammlung für den Bürgermeisterkandidaten und die Bewerberliste für den Gemeinderat Hausen nochmals richtig durch.


 

Einstimmig wurde der amtierende zweite Bürgermeister Johannes Brunner als Kandidat für das Amt des ersten Bürgermeisters aufgestellt, ebenso einhellig wurde der Liste der 28 Kandidaten, darunter neun Frauen, und den beiden Ersatzkandidaten, zugestimmt.

Johannes Brunner freute sich, als FW-Ortsvorsitzender auch MdL Dr. Hubert Faltermeier, Bürgermeister Erwin Ranftl und Alt-Bürgermeister Alfons Haumer begrüßen zu können. Dr. Faltermeier zollte dem Ehrenamt und allen Kandidaten seinen Respekt. So ein Amt zu übernehmen, „sei nicht immer ein Honigschlecken“. Dr. Faltermeier sagte den Freien Wählern seine volle Unterstützung zu. Seine Aufgabe sehe er auch darin, den Abstand zwischen Landes- und Kommunalpolitik nicht zu groß werden zu lassen.

Anschließend hatten die Versammlungsgäste die Möglichkeit, Brunner und die Kandidatinnen und Kandidaten kennen zu lernen.

Johannes Brunner dankte allen Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten. Die Freie Wähler-Liste stelle eine tolle Mischung dar, welche „die gesamte soziale Zusammensetzung unserer Gemeinde präsentiert“. Besonders freue ihn, dass neun Frauen für die Freien Wähler kandidieren und Junge als auch Ältere vertreten seien.

Sein Wahlspruch sei: „Saubere politische Arbeit–Bürgernähe –Kompetenz“. Er habe in seiner zweijährigen Amtszeit als Vize-Bürgermeister sozusagen sein „Praktikum im Rathaus“ absolviert und festgestellt, dass dieses Amt ihm große Freude mache. In dieser Zeit habe er viel Erfahrung ge-sammelt und das Handwerk „von der Pike auf“ gelernt.

Als guter Bürgermeister müsse man kooperativ und kompetent sein, komplexe Sachverhalte durchdringen können, sich selbst immer wieder hinterfragen, fleißig sein und auch gut repräsentieren können. Man benötige außerdem ein „dickes Fell“. Als Sonderpädagoge und Beamter auf Lebenszeit könne er problemlos Beruf und Ehrenamt vereinen. Sowohl seine Familie als auch sein Arbeitgeber würden ihn bei seiner ehrenamtlichen politischen Tätigkeit voll und ganz unterstützen, betonte Brunner. Als Pädagoge und aktives Mitglied der Feuerwehr sowie vielen weiteren Vereinen sei er es gewohnt, auf Menschen zuzugehen und einen guten Umgang miteinander zu pflegen.

In seiner leidenschaftlichen Rede ging der 31jährige auch auf seine vorrangigen Ziele ein und gab zu allen Themenbereichen klare Statements ab. (Ziele und Programm von Johannes Brunner und unserem Ortsverband sind auf dieser Homepage ausführlich zu finden unter dem Reiter Kommunalwahlen 2020!)

Anschließend standen die Wahlen an. Einstimmig wurde Rudolf Dürmayer zum Wahlleiter bestellt und führte bewährt durch die geheimen Wahlen des Bürgermeister- und der Gemeinderatskandidaten.

In hundertprozentiger Einigkeit wurden alle Kandidaten und die Listenreihenfolge aufgestellt.

Seit vielen Jahren gestalteten die Freien Wähler die Gemeinde mit und stellten auch einen Bürgermeister, erklärte Rudolf Dürmayer.  Er hoffe, dass die Wähler im März auch weiterhin den Freien Wählern die Treuehalten würden.

Johannes Brunner dankte abschließend Rudolf Dürmayer und allen Kandidaten. Auch lud er alle ein: „Die Fraktionssitzungen der Freien Wähler sind Stammtische, zu denen alle, auch Nichtmitglieder, herzlich willkommen sind. Da darf auch jeder mitreden und jeder wird gehört“. Er stellt klar, dass es bei den Freien Wählern seit jeher keinen Fraktionszwang gibt. Es gehe nicht darum, „Konformismus“ zu erzeugen. Man müsse Dinge vorher klären, um in der Gemeinderatssitzung alle Argumente ausreichend und kompetent abwägen zu können. Letztendlich handle jeder Gemeinderat nach eigenem Wissen und Gewissen. Für ihn und alle Kandidaten würde immer der Bürger m Mittelpunkt stehen und nicht die eigenen Interessen. Großen Dank sprach er den langjährigen Gemeinderäten Helmut Köppl und Hubert Biberger aus, die altershalber nicht mehr kandidieren wollen.

Siehe auch unter Kommunialwahl 2020

 

B. Kempny-Graf, Dez. 2020